Hausaufgaben

Das Mammut

Mammut

Das Mammut war damals das größte Tier. Da das Fleisch für mehrere Tage reichte, jagten es die Menschen. Es war besonders schwer, die Tiere zu töten. Es hatte dicke Haut. Nur hinter den Ohren war es leicht verwundbar. Die Mammute gehen immer zur gleichen Zeit zur Tränke. Dabei nahmen sie immer den selben Weg. Auf diesem Weg hoben die Jäger eine Fallgrube aus. Sie mußte drei Meter lang und auch tief sein. Es war schwer, so eine Grube zu bauen. Man hatte damals noch keine Spaten und schaufeln. Es wurden mit den Händen, mit Knochen oder mit Geweien gegraben. Als die Grube fertig war, bedeckte man sie mit Zweigen und Gras. In der Nacht kamen die Mammute. Vorn das Leittier. Als es die Grube erreicht hatte, stürzte es tiefer und tiefer, stieß einen Schrei aus, und die anderen Tiere rannten weg.

Geschichte, 2.10.1964, 5. Klasse


Was weiß ich über das Reich der Perser? Bericht über den Freiheitskampf der Griechen gegen die Perser!

Das Reich der Perser ist sehr groß. Es streckt sich bis nach Italien aus. Die Perser haben sehr viele Pferde und überfallen andere Länder, das Zweistromland und Ägypten zum Beispiel. Sie lassen sich von ihren Sklaven kilometerlange Straßen durch die Wüste bauen. Die längste mißt 2500 km.

Der König der Perser beschloß, die Griechen zu überfallen. Die Perser hatten sich eine schlechte Landestelle ausgesucht. Auch hatten die Griechen, die zwar weniger waren, viele Vorteile. So gewannen sie den Kampf bei Marathon. 10 Jahre ließ der Persische König eine Brücke über die engste Stelle des Meeres bauen. Die Küste war ein Engpaß, so daß die Perser schlecht kämpfen konnten. Ein Verräter zeigte ihnen den Weg, so daß diesmal die Perser siegten. Aber die Griechen bauten sich eine Flotte, als sie die Perser wieder überfallen wollten. Die Schiffe von den Persern waren größer, als die Griechischen. So konnten die Griechen schneller fahren und gewannen so den Kampf. Nur die Perser brannten die Hütten Athens ab. Die Menschen flüchteten darum auf die Inseln. Trotzdem gewannen sie.

Geschichte, 15.6.1965, 5. Klasse Note 1, Menzel


Troika

Troika

Dieses Bild malte Wasseli Grigorjewitsch Perow. Er nannte es "Troika". Das heißt "Dreigespann". Perow wollte mit diesem Bild die Armut der damaligen Menschen im alten Rußland darstellen und anklagen. Auf dem Bild sehe ich im Vordergrund einen Wasserhändler, der statt Pferden seine eigene drei Kinder vor den Schlitten spannen muß. Auf dem Schlitten steht ein großes Wasserfaß. Die drei Kinder müssen es ziehen. Die Riemen schneiden in die schwachen Schultern der Kinder ein. Der kleinere Junge ist schon so abgemagert, daß er kaum noch die Kraft hat, mit den beiden anderen Geschwistern mitzuhalten. Es herrscht eisiger Winter. Das aus dem Faß spritzende Wasser ist sofort gefroren. Neben dem Schlitten springt fröhlich ein Hund daher. Der Maler Perow wollte damit sagen, daß die Menschen schlechter behandelt wurden und lebten, als die Tiere. Im Hintergrund des Bildes ist die Kreml-Mauer zu sehen. Im Keml lebte und regierte der Zar, unter dessen Herrschaft die Menschen so arm lebten, daß die Kinder schon mit arbeiten mußten. Das Bild "Troika" entstand, um den Menschen im alten Rußland zu sagen, daß sie sich gegen die Ausbeutung und die Armut wehren sollten.

Kunstbetrachtung, 2.4.1965, 5. Klasse


Wodurch unterscheidet sich die Politik unserer Regierung von der Westdeutschlands?

Wir leben in einem sozialistischen Staat. Unsere Regierung erließ einen Entwurf einer demokratischen Verfassung, der vom ganzen Volk diskutiert werden kann. Wenn es bei uns heißt, alle Macht geht vom Volke aus, so ändert ihn die westdeutsche Regierung für ihr Land, alle Macht geht dem Volke aus. Wenn bei uns der Satz gilt: "Arbeite mit, plane mit, regiere mit!", so streicht man in der Bundesrepublik die letzten zwei Grundsätze einfach weg. Das bedeutet, daß das westdeutsche Volk nur zum Arbeiten geboren ist und gegenüber der Bundesregierung nichts zu sagen hat.

Erdkunde, 15.3.1968, 8.Klasse