Leistungskontrollen

Berichte über die Entwicklung vom Wildkorn zum Kornfeld!

Wildkorn

Damals gab es Jäger und Sammler. Die Jäger jagten Tiere, und die Sammler sammelten Pflanzen. Einmal gingen die Sammler in den Wald und entdeckten "Wildkorn". Auf dem Heimweg verschüttete einer von ihnen ausversehen etwas, und die Körner fielen auf den Boden. Als sie im nächsten Jahr wieder zur selben Stelle kamen, sahen sie, daß hier jetzt Korn wächst. Sie gingen nach Hause und steckten dort ein paar Körner in den Boden. Als sie aber die Pflanzen ernten wollten, sahen sie nichts weiter als Unkraut und kleines Gras. Die Sammler machten Versuche, wann man die Körner in den Boden stecken müßte. Viele Versuche mißlungen ihnen. Aber bald merkten sie, daß man diese Saat nach dem Winter, also im Frühling, aussäen muß. Sie taten es auch. Sie legten ein großes Feld an. Dabei brauchten sie neue Werkzeuge. Zum Beispiel: Sichel und Hacke. Der Bohrer diente zur Werkzeugherstellung. Mit der Hacke hackten die Sammler den Boden locker, und mit der Sichel ernteten sie das Korn. Bald mußten sie einen Feind für das Kornfeld entdecken. Es waren Tiere, die das Getreide abfraßen. Die Männer sagten, sie bauen einen Zaun um das Kornfeld. Sie taten es auch. Aber hier bemerkten die Sammler einen neuen Feind. Es war das Unkraut. Sie hatten jetzt mehr Arbeit, aber auch mehr zu essen. So wurden aus Sammlern Pflanzer. Das war die Entwicklung vom Wildkorn zum Kornfeld.

Geschichte, 12.12.1964, 5. Klasse, Note 1, Menzel


Warum kam es zum Aufstand der Bauern und Sklaven?

Die Bauern wollten keine Abgaben mehr an die Priester geben, denn sonst täten sie verhungern. Als der Steuerschreiber kam, nahmen sie ihn und die Begleiter gefangen. Das erfuhr der Obersteuerschreiber. Er schrieb an den Pharao und verlangte von ihm 100 Speerträger und 50 Bogenschützen. Als sie ankamen, gesellten sich die Speerträger zu den Bauern. Sie gemeinsam kämpften gegen die Priester. - Ich hätte auf der Seite der Bauern und Sklaven gekämpft, denn ich unterdrücke doch nicht meine Eignen.

Geschichte, 23.3.1965, 5. Klasse, Note 2, Menzel


Was ist Schall?

Ein Schall kann ein Geräusch, ein Klang, ein Ton oder ein Knall sein. Die Schwingungszahl heißt, wieviel mal der Körper in der Sekunde hin und her schwingt. Eine Schwingung kann auftreten, wenn ein Körper in Bewegung kommt. Er strömt ein Geräusch aus, Ton, Klang oder Knall. Alle Körper, die einen Schall ausstoßen, sind Schallquellen, z.B.: Menschen beim Sprechen, alle Radioapparate, Motore, in Werkstätten das Arbeiten, das Platzen eines Gegenstandes, das Zerreisen eines Gummis, das Zerspringen eines Glases, das Klirren einer Fensterscheibe, das Explutieren eines Körpers, das Sprengen eines Schachtes, das Spielen eines Instrumentes, ein Buch fällt vom Tisch. Knall: Plötzliches Einsetzen der Schwingung und Austreten der Schwingung. Bei einem Gewitter blitzt es und donnert auch gleichzeitig, nur man hört den Donner nicht, weil der Schall einige Sekunden später ankommt. Er braucht für seinen Weg eine bestimmte Zeit.

Physik, 6.4.1966, 6. Klasse


Schall

Was ist Optik?

Unter Optik verstehen wir die Ausbreitung und Quellen des Lichts. Alles, was mit Licht zu tun hat, ist Optik. Das Licht breitet sich nach allen Seiten aus. Wenn man dem Licht eine bestimmte Richtung gibt (eine Platte dahinterhalten), so strömt das Licht nach vorn, dort wo es den meisten Platz hat.

Physik, 7.5.1966, 6. Klasse


Optik

Was ist Temperatur?

Unter Themperatur verstehen wir den Wärmezustand: Eiskalt, kalt, lauwarm, warm und heiß.

(Anm. 1992: Das ist der Beweis: Ich war wohl damals schon ein Fuzzy-Experte. Es war genau die Zeit, als Professor Zadeh in den USA die Fuzzy-Theorie erfand.)

Physik, 7.6.1966, 6. Klasse


Temperatur